Die Mätresse
von Shira
So schnell wie möglich, floh Clenin nach der Wohnung
seiner Mätresse*. Er merkte an die Ironie: seit Jahren hatte er geglaubt, dass
er mit Margarete glücklich sein könnte, ob seine Frau nur verschwunden wäre;
und jetzt als Sophie tot war, fühlte er sich mehr Angst und Elend* über die Affäre als je zuvor
in seinem Leben. Er hatte keine Lust, um Margarete in diesem Moment zu sehen,
aber sie war seine einzige treue Alliierte in der Stadt.
Margarete hatte schon von Klatsch* über die meisten
seiner Unglücke gelernt. Sie weinte vor Freude zu sehen, dass er sicher war. Innerhalb
ihrer Wohnung diente sie ihm Kaffee und Kuchen und erzählte ihm, dass er so
lange wie nötig dort bleiben könnte. Clenin fing an, ein wenig Energie
wiederzugewinnen. Offensichtlich wollte die Person hinter diesen schrecklichen
Morden, ihn fälschlich zu bezichtigen. Aber wer hätte einen Groll* gegen ihn
hegen*?
Margarete zog seine Aufmerksamkeit mit einem Griff seiner Hand. „Ich bitte dich,“ sagte sie, „sei überaus vorsichtig. Ich habe
gehört, dass die Mafia in dieser Stadt wieder aktiv geworden ist. Und es gibt
ein Gerücht*... ist es wahr? Ich muss wissen. Warst du vor langer Zeit mit ihnen
beteiligt?“
Fortsetzung folgt...
die Mätresse: mistress
das Elend: distress; misery
der Klatsch: gossip
der Groll: grudge
hegen: to harbor; to bear; to foster
das Gerücht: rumor
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen